Müll der 3. Woche (GERMAN)

Auch diese Woche habe Ich unseren Müll aufgelistet. Es ist wieder etwas weniger Müll geworden (Juhu!) und so langsam haben wir einige Sachen aufgebraucht, bei denen wir uns dann um Alternativen kümmern müssen. Bei der Milch haben wir schon einige Rezepte ausprobiert und inzwischen würde ich auch behaupten, dass wir das richtige Rezept gefunden haben. Hat ja auch nur 3 Versuche gedauert… Continue reading “Müll der 3. Woche (GERMAN)”

Müll der 2. Woche (GERMAN)

Also ehrlich gesagt hat mich das Ergebnis überrascht. Ich dachte der Müll würde auf jeden Fall mehr wiegen als letzte Woche. Tut er aber nicht. Gut, zugegeben, es sind nur 25 Gramm weniger als letzte Woche, aber ich bin wirklich zufrieden! Denn diese Woche sind schwere Sachen drin wie zum Beispiel zwei Aluminiumdosen. Und auch Putzmittel und Duschgel ist relativ schwer. Und zufällig waren diese Woche sogar 3 Duschgels aufgebraucht! Continue reading “Müll der 2. Woche (GERMAN)”

Müll der 1. Woche (GERMAN)

Ich habe beschlossen, ganz brav aufzuschreiben was alles an Müll bei uns anfällt. Genauer gesagt, was wir alles an Plastikmüll in einer Woche zusammen bekommen. Also der, der in den gelben Sack kommt. Nochmal kurz als Erinnerung: Wir sind ein 2 Personenhaushalt. Und versuchen nur noch das an Plastikmüll zu produzieren was wir eh noch zu Hause haben. Obst und Gemüse haben wir diese Woche komplett unverpackt gekauft. Continue reading “Müll der 1. Woche (GERMAN)”

2016…

Wie jedes Jahr habe ich mich auch Ende 2016 kurz zurück gezogen und über das vergangene Jahr nachgedacht. Ich habe mir einen Kaffee gemacht, Papier und Stift geschnappt und mir eine ruhige Ecke im Haus meiner Eltern gesucht. Während ich so das Jahr Revue passieren ließ, viel mir etwas auf. Es gab einen roten Faden, der sich durch jeden einzelnen Monat zog. Mein Wunsch, mehr zu machen, pflanzenbasiert zu leben, weniger zu besitzen und weniger Müll zu produzieren. Das klingt erst mal nach viel, aber je mehr ich darüber nachdachte – Kaffee trinkend, am Esstisch meiner Eltern sitzend – wurde mir bewusst, dass all diese Dinge ineinander greifen. Das ganze Jahr über habe ich mir Youtube Videos angesehen von bekannten Veganern, was diese kochen (Kate Flowers, Bonnie Rebecca), von Leuten, die ohne Müll zu produzieren leben (Sustainably vegan, Bea Johnson, Lauren Singer), von Minimalisten, die fast nichts besitzen (LightbyCoco, Jenny Mustard, Minimal Mimi) oder mir Podcasts über Minimalismus angehört (The Minimalists). Ich habe mir Bücher über “Zero Waste” (das Buch ‘Plastikfreie Zone‘ von Sandra Krautwaschl ist schnell eines meiner Lieblingsbücher geworden) oder Selbermachen gekauft ( ‘Hab ich selbst gemacht‘ von Susanne Klingner – welches ich bestimmt schon vier Mal gelesen habe). Ich habe sogar schon einen zweimonatigen Selbstversuch gestartet und habe konsequent auf tierische Produkte verzichtet. Diesen hätte ich auch gerne noch weiter ausgebaut, aber dann kam ein längerer Urlaub auf einem anderen Kontinent dazu und das wurde dann etwas schwierig.

Jetzt aber möchte ich mich weiter mit all diesen Interessen beschäftigen. Denn eines ist mir klar geworden. Alles greift irgendwie ineinander. Und das macht auch Sinn! Wenn man anfängt verpackungsfrei einzukaufen, muss man zwangsläufig auf weniger verarbeitete Sachen zurückgreifen, nimmt oft Obst, Gemüse oder Hülsenfrüchte. Dadurch hat man weniger Dinge in der Küche zur Auswahl, hat zum Teil sogar mehr Platz in den Schränken. Man ernährt sich zwangsweise pflanzenbasiert (Mit dem Wort ‘vegan’ kann ich mich noch nicht anfreunden) und man muss vieles selber herstellen. Dasselbe gilt auch bei vielen anderen Aspekten wie zum Beispiel bei Kleidung oder Möbel. Es gehört also alles zusammen. Und dieses Jahr möchte ich ausprobieren, wie alltagstauglich das Ganze ist. Kann schon sein, dass manche Menschen jetzt sagen werden, dass das zu viel Aufwand ist oder dass das sowieso nicht perfekt funktioniert. Aber das ist mir egal. ‘Besser getan als gut’ ist mein Motto (Geklaut von Elizabeth Gilbert aus Big Magic). Und wer weiß: der ein oder andere fängt vielleicht auch mit ein paar kleinen Schritten zu Hause an!

Es ist mir natürlich bewusst, dass dieses ‘Ausprobieren’ sich nur wer leisten kann, der sonst keine oder wenige Probleme hat. Es ist eine Gegenbewegung gegen die heutige Konsumgesellschaft. Zu der auch ich gehöre. Aber genau das möchte ich nicht mehr länger. Ja, ich habe keine existentiellen Sorgen. Ich bin studiumsbedingt von acht bis fünf Uhr an der Klinik, lebe mit meinem Freund in einer schönen Wohnung und bin sowohl körperlich als auch geistig gesund. Hin und wieder fahre ich in den Urlaub, besuche meine oder seine Familie oder verbringe die Wochenenden gemütlich im Bett. Es ist also ein ‘Luxusproblem’. Aber darf ich mich deshalb damit nicht auseinander setzen? Darf ich dadurch nicht über diese oder andere Gedanken schreiben? Ich möchte mich mit den Themen beschäftigen, weil ich glaube, dasss wir durch unser Konsumverhalten und unser Haben-wollen viel kaputt machen und ich einfach gerne ein kleines Stückchen dazubeitragen möchte, dass sich wenigstens mein Beitrag zu dieser zerstörenden Lebensweise etwas verringert.

Was also sind meine Vorsätze? Schließlich will ich auch nicht komplett autark in einer Holzhütte im Wald leben und mein eigenes Essen anpflanzen oder sammeln (jagen fällt ja weg, ich will ja keine tierischen Produkte essen):

  1. Was ich selber machen kann mache ich selbst.
  2. Alles was ich noch besitze darf ich aufbrauchen, auch wenn es Müll produziert. Dieser wird dann unter ‘Altlasten’ abgehakt.
  3. Nicht verzweifeln wenn es mal nicht so funktioniert wie ich mir das vorstelle. Einfach immer am Ball bleiben.
  4. Meinen Lebensstandard möchte ich beibehalten
  5. Und das Wichtigste von allem: Es soll Spaß machen! Es bringt nichts wenn ich oder der Freund keinen Spaß an der Sache habe.

Wir werden also unser Bestes geben. Auch bei diesem Blog. Ich plane am Anfang einmal die Woche zu posten und zu berichten, wie diese Umstellung voran geht. Ob die Ideen die ich habe im Alltag auch anwendbar sind.

Somit bin ich jetzt auch am Ende von diesem sehr langen, ersten Blogeintrag.

Alles Liebe, Momo

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