Zero-Waste Einkauf (GERMAN)

Eines der einfachsten Sachen bei dem man Müll sparen kann ist: Mit nur ein wenig Vorbereitung einkaufen gehen. Es ist so einfach! Wenn man widerverwendbare Tüten und Säckchen hat, braucht man keine Einmal-Plastiktüten im Supermarkt! Und jetzt mal ehrlich, bei den meisten von uns ist der Plastikmüll von Obst und Gemüse immens. Und diese einfachen Änderungen kann jeder bei sich zu Hause anwenden! Ich denke, dass einige von euch jetzt denken: ‘Ja alles schön und gut, aber unverpacktes Essen gibt es nur im Bioladen, auf dem Markt und im unverpackt Laden und das ist mir einfach zu teuer’. Es stimmt, dass diese Orte ideal für ein Zero Waste Einkauf sind, aber auch Discounter wie Netto oder Lidl haben einiges an Obst und Gemüse unverpackt. Man muss nicht alles sofort auf Zero waste umstellen, aber schon allein mit dieser kleinen Umstellung, nämlich sich ein Einkaufsset zu zulegen, ist man schon gut dabei und regt vielleicht auch noch ein paar andere, neugierige Einkäufer mit an.

Ich habe das Glück, dass wir es uns leisten können in Bioläden und unverpackt Läden einzukaufen, aber ich werde definitiv mal einen Monat ‘Budget-friendly’ leben und davon berichten. Wenn man pflanzenbasiert und zero waste auch billiger machen kann, dann immer her damit! Ich bin einfach etwas unvorbereitet in diese Pläne gestartet und lerne jetzt erst nach und nach was geht und was nicht. Denn fakt ist: Solch ein Einkauf ist schon teurer. Den Markt nehme ich hier jetzt bewusst raus, denn wenn man sich an das saisonale und regionale Angebot hält wird es – meiner Erfahrung nach – nicht viel teurer und man lernt auch mal das heimische Gemüse besser kennen.

Mein Einkaufsset für unseren Wocheneinkauf besteht aus:

  1. Eine große Tasche, die meine Oma mir genäht hat, damit man auch alles immer brav verstauen kann und dabei hat,
  2. Zwei Jutebeutel
    Nutzung: Meistens für Salatköpfe, Feldsalat, Kürbisse, Kohl oder generell größeres Gemüse.

     

  3. Fünf Obst und Gemüse Netze. Die habe ich leider ohne nachzudenken gekauft. Das war ein Set, dass ich beim Denns’ Biomarkt vor einiger Zeit entdeckt habe. Diese Netze sind super praktisch, aber so im Nachhinein würde ich sie mir wahrscheinlich nicht nochmal kaufen, aus dem einfachen Grund, dass ich eigentlich genügend Stoffe zur Verfügung habe um mir selber welche zu machen. Aus sowas lernt man aber.
  4. Drei kleine Leinensäckchen, direkt im unverpackt Laden unseres Vertrauens gekauft. Auch hier ist wieder die Sache mit meinen immensen Stoffbergen, die im Haus meiner Eltern ungenutzt vor sich hin vegetieren, aber solche Kaufaktionen passieren nun mal am Anfang wenn man unvorbereitet einkaufen geht. Praktisch sind sie allemal, ich bin also nicht traurig über diesen Kauf.
    Nutzung: Hauptsächlich für Trockenobst und Hülsenfrüchte. Häufig gegessen werden bei uns auch Linsen, Bohnen, Kichererbsen, Reis, Bananenchips und Cranberries. Selbst die ein oder andere Schokoladentafel findet ihren Weg in diese Säckchen.
  5. Optional: Zwei Gläser. Die nehme ich nur mit wenn ich weiß, dass ich Mehl, Haferflocken oder Nudeln nachkaufen muss. Ansonsten sind mir Gläser zu sperrig und schwer.
  6. Einen Leinenbeutel, den meine Mama speziell für Brote und ähnliches genäht hat. Der war von der Größe her am Anfang auch wirklich super, ist nur leider etwas eingegangen. Er wird jetzt erstmal noch weiter genutzt aber es kommt mit der Zeit bestimmt noch ein größerer Beutel hinzu.
  7. Mein Nussmilchbeutel. Das ist eigentlich der Beutel den wir zur Milchproduktion benutzen, aber ich zweckentfremde diesen auch mal, wenn ich beim Bäcker vorhabe süße Teilchen zu kaufen. Wenn es denn welche ohne tierische Produkte gibt.
    Und natürlich ist er für unsere Hafermilch unentbehrlich. (Der Nussbeutel ist aus reiner Hanffaser. Zum Produkt geht es hier. Ich kann den Beutel wirklich jedem weiterempfehlen.)

Ich hoffe euch hat dieser kleine Einblick in meine Einkaufstasche gefallen! Und wer weiß, vielleicht war ja der ein oder andere interessante Tipp dabei. Ich würde mich darüber jedenfalls sehr freuen.

Alles Liebe,
Momo

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